Liste aller Staaten der Erde: souveräne Staaten in der Übersicht
Diese Liste aller Staaten führt die 193 souveränen Staaten, die Mitglied der Vereinten Nationen sind. Dazu kommen 26 Gebiete, die eigene Statistiken veröffentlichen, aber keine eigenen Staaten sind.
Souveräne Staaten nach Kontinent: die Anzahl je Erdteil
Datenstand 2026-07-13Alle 193 souveränen Staaten in alphabetischer Folge
UN-Mitglieder- Afghanistan
- Ägypten
- Albanien
- Algerien
- Andorra
- Angola
- Antigua und Barbuda
- Äquatorialguinea
- Argentinien
- Armenien
- Aserbaidschan
- Äthiopien
- Australien
- Bahamas
- Bahrain
- Bangladesch
- Barbados
- Belgien
- Belize
- Benin
- Bhutan
- Bolivien
- Bosnien und Herzegowina
- Botswana
- Brasilien
- Brunei
- Bulgarien
- Burkina Faso
- Burundi
- Chile
- China
- Costa Rica
- Dänemark
- Deutschland
- Dominica
- Dominikanische Republik
- Dschibuti
- Ecuador
- El Salvador
- Elfenbeinküste
- Eritrea
- Estland
- Eswatini
- Fidschi
- Finnland
- Frankreich
- Gabun
- Gambia
- Georgien
- Ghana
- Grenada
- Griechenland
- Großbritannien
- Guatemala
- Guinea
- Guinea-Bissau
- Guyana
- Haiti
- Honduras
- Indien
- Indonesien
- Irak
- Iran
- Irland
- Island
- Israel
- Italien
- Jamaika
- Japan
- Jemen
- Jordanien
- Kambodscha
- Kamerun
- Kanada
- Kap Verde
- Kasachstan
- Katar
- Kenia
- Kirgisistan
- Kiribati
- Kolumbien
- Komoren
- Kongo, Demokratische Republik
- Kongo, Republik
- Kroatien
- Kuba
- Kuwait
- Laos
- Lesotho
- Lettland
- Libanon
- Liberia
- Libyen
- Liechtenstein
- Litauen
- Luxemburg
- Madagaskar
- Malawi
- Malaysia
- Malediven
- Mali
- Malta
- Marokko
- Marshallinseln
- Mauretanien
- Mauritius
- Mexiko
- Mikronesien
- Moldau
- Monaco
- Mongolei
- Montenegro
- Mosambik
- Myanmar
- Namibia
- Nauru
- Nepal
- Neuseeland
- Nicaragua
- Niederlande
- Niger
- Nigeria
- Nordkorea
- Nordmazedonien
- Norwegen
- Oman
- Österreich
- Osttimor
- Pakistan
- Palau
- Panama
- Papua-Neuguinea
- Paraguay
- Peru
- Philippinen
- Polen
- Portugal
- Ruanda
- Rumänien
- Russland
- Salomonen
- Sambia
- Samoa
- San Marino
- São Tomé und Príncipe
- Saudi-Arabien
- Schweden
- Schweiz
- Senegal
- Serbien
- Seychellen
- Sierra Leone
- Simbabwe
- Singapur
- Slowakei
- Slowenien
- Somalia
- Spanien
- Sri Lanka
- St. Kitts und Nevis
- St. Lucia
- St. Vincent und die Grenadinen
- Südafrika
- Sudan
- Südkorea
- Südsudan
- Suriname
- Syrien
- Tadschikistan
- Tansania
- Thailand
- Togo
- Tonga
- Trinidad und Tobago
- Tschad
- Tschechien
- Tunesien
- Türkei
- Turkmenistan
- Tuvalu
- Uganda
- Ukraine
- Ungarn
- Uruguay
- USA
- Usbekistan
- Vanuatu
- Venezuela
- Vereinigte Arabische Emirate
- Vietnam
- Weißrussland
- Zentralafrikanische Republik
- Zypern
Warum die Anzahl in einer Liste aller Staaten je nach Quelle schwankt
Die Frage nach der Anzahl der Staaten hat keine einzige richtige Antwort, sondern drei gebräuchliche. Jede Liste aller Staaten muss sich für eine entscheiden. 193 ist die Zahl der UN-Mitglieder und die engste Definition. 195 nennt, wer die beiden Beobachterstaaten mitzählt – den Heiligen Stuhl für Vatikanstadt und die Palästinensischen Gebiete. Wer darüber hinaus teilweise anerkannte Staaten wie Kosovo oder Taiwan einbezieht, landet noch höher. Diese Übersicht weist deshalb beide Klassen getrennt aus, statt eine Anzahl zu setzen und die Abgrenzung zu verschweigen. Souveräne Staaten und Gebiete stehen deshalb in zwei Blöcken.
Wie sich die Zahl der Staaten verändert hat
Die Anzahl souveräner Staaten ist keine Konstante. Bei der Gründung der Vereinten Nationen 1945 unterzeichneten 51 Staaten die Charta; die heutige Zahl ist also deutlich mehr als das Dreifache. Der stärkste Zuwachs fiel in zwei Wellen an: die Entkolonialisierung Afrikas und Asiens zwischen 1955 und 1975, und der Zerfall der Sowjetunion und Jugoslawiens ab 1991. Der jüngste Zugang ist Südsudan, das 2011 unabhängig wurde und im selben Jahr beitrat.
Umgekehrt sind Staaten auch verschwunden. Die Deutsche Demokratische Republik ging 1990 in der Bundesrepublik auf, Nord- und Südjemen vereinigten sich im selben Jahr, die Tschechoslowakei teilte sich 1993. Für ein Nachschlagewerk heißt das: Eine Staatenliste beschreibt einen Stand, keinen Zustand. Ältere Ausgaben führen Einträge, die es nicht mehr gibt, und noch ältere Grenzen, die heute anders verlaufen – ohne dass eine der Ausgaben deshalb falsch gewesen wäre.
Gebiete mit eigener Statistik
Neben der Liste aller Staaten führen dieselben Datenquellen 26 Gebiete, deren Wirtschafts- und Bevölkerungszahlen getrennt erhoben werden. Dazu gehören Außengebiete und autonome Landesteile: Amerikanisch-Samoa, Amerikanische Jungferninseln, Aruba, Bermuda, Britische Jungferninseln, Cayman Islands, Curaçao, Färöer, Französisch-Polynesien, Gibraltar, Grönland, Guam, Hongkong, Isle of Man und weitere. Für Rangfolgen und Anteilsrechnungen bleiben sie in diesem Register außen vor; in den Länderlisten stehen sie mit, weil ihre Daten dort ebenso verfügbar sind wie die der Staaten.
Woran sich Souveränität in dieser Liste bemisst
Was diese Liste aller Staaten als souveräne Staaten führt, folgt einem Kriterium, das erklärt werden sollte. Souveränität ist kein Merkmal, das sich messen ließe wie eine Fläche. Die völkerrechtliche Lehre nennt drei Voraussetzungen – ein Staatsgebiet, ein Staatsvolk und eine wirksame Staatsgewalt –, doch keine Instanz stellt fest, wann sie erfüllt sind. Ob ein Gebilde als Staat gilt, entscheidet in der Praxis die Anerkennung durch andere Staaten, und die fällt unterschiedlich aus. Genau deshalb greifen Register wie dieses auf ein formales Kriterium zurück: die Mitgliedschaft in den Vereinten Nationen. Sie ist nicht die beste Definition, aber die einzige, die für jeden Eintrag dieselbe Antwort liefert.
Der Preis dafür sind Grenzfälle, die jede Liste anders behandelt. Vatikanstadt ist völkerrechtlich souverän, aber kein UN-Mitglied, sondern Beobachter; die Palästinensischen Gebiete haben denselben Status. Kosovo wird von rund der Hälfte der UN-Mitglieder anerkannt und führt in diesem Register nicht einmal einen regulären Ländercode. Taiwan verwaltet sich vollständig selbst, wird aber von den meisten Staaten nicht als eigener Staat geführt. Alle vier stehen in diesem Register – als Gebiete mit eigener Statistik, nicht in der Staatenzahl.
Für die Arbeit mit Zahlen hat das eine unmittelbare Folge. Wer Anteile an der Weltbevölkerung oder Rangfolgen bildet, muss wissen, welcher Nenner gemeint ist: 193 Staaten, 195 mit den Beobachtern oder 219 Einträge mit allen Gebieten. Dieselbe Kennzahl ergibt je nach Grundlage merklich verschiedene Prozentwerte. In diesem Register bezieht sich jede Anteilsrechnung auf die 193 UN-Mitglieder; die Gebiete werden ausgewiesen, aber nicht mitgerechnet.
Die vollständige Übersicht aller Staaten
Diese Liste aller Staaten lässt sich auf drei Wegen lesen. Alphabetisch geordnet steht sie unter Staaten A–Z, nach Größe sortiert im Weltrang nach Einwohnern. Insgesamt umfasst das Register 219 Einträge mit zusammen 136.200.454 km² erfasster Fläche.
Häufige Fragen zur Staatenliste
Wie viele souveräne Staaten gibt es?
193 Staaten sind Mitglied der Vereinten Nationen. Rechnet man die beiden Beobachter Vatikanstadt und Palästinensische Gebiete hinzu, kommt man auf die oft genannte Zahl von 195.
Was ist der Unterschied zwischen einem Staat und einem Gebiet?
Ein souveräner Staat ist völkerrechtlich selbstständig und in der Regel UN-Mitglied. Ein Gebiet gehört staatsrechtlich zu einem anderen Land, führt aber eigene amtliche Statistiken – Grönland etwa gehört zum Königreich Dänemark, Hongkong zu China.
Warum nennen verschiedene Quellen unterschiedliche Anzahlen?
Weil sie unterschiedlich zählen. Wer nur UN-Mitglieder zählt, kommt auf 193; wer Beobachter mitzählt, auf 195; wer teilweise anerkannte Staaten wie Kosovo oder Taiwan einbezieht, auf mehr. Diese Übersicht weist beide Klassen getrennt aus.
Ist Kosovo ein Staat?
Kosovo hat 2008 die Unabhängigkeit erklärt und wird von einem Teil der Staatengemeinschaft anerkannt, ist aber kein UN-Mitglied. In dieser Liste steht Kosovo deshalb bei den Gebieten mit eigener Statistik.