Südamerika: alle Länder des Kontinents mit Einwohnern und Fläche
Südamerika umfasst 12 Staaten mit zusammen 437,8 Millionen Einwohnern auf 17.702.662 km² – 5,4 Prozent der Weltbevölkerung.
Alle Länder in Südamerika
Datenstand 2026-07-13Einwohner und Fläche der Länder in Südamerika im Vergleich
Der einwohnerstärkste Staat des Kontinents ist Brasilien mit 212.812.405 Einwohnern, der schwächste Suriname mit 639.850. Die größte Fläche hat Brasilien mit 8.510.420 km², am dichtesten besiedelt ist Ecuador mit 72,4 Einwohnern je km².
Südamerika im Überblick
Südamerika führt von allen Kontinenten die wenigsten Staaten – zwölf an der Zahl, und zwei davon, Brasilien und Argentinien, nehmen zusammen mehr als die Hälfte der Fläche ein. Brasilien allein grenzt an alle südamerikanischen Staaten außer Chile und Ecuador.
Sprachlich ist der Kontinent ungewöhnlich geschlossen: In neun Staaten ist Spanisch Amtssprache, in Brasilien Portugiesisch. Suriname ist der einzige niederländischsprachige Staat der Amerikas und zugleich der flächenkleinste Südamerikas, Guyana der einzige englischsprachige.
Die Anden ziehen sich über sieben der zwölf Länder und machen den Kontinent zu dem mit der längsten zusammenhängenden Gebirgskette an Land – länger ist nur der mittelozeanische Rücken, und der liegt unter Wasser. Bolivien und Paraguay sind die beiden einzigen Binnenstaaten Südamerikas – alle übrigen haben Zugang zum Atlantik, zum Pazifik oder zu beiden.
Wirtschaftlich reicht die Spanne von Brasilien, auf das knapp die Hälfte der Wirtschaftsleistung des Kontinents entfällt, bis zu Suriname und Guyana mit jeweils weniger als einer Million Einwohnern. Guyana hat seine Wirtschaftsleistung seit der Erschließung großer Offshore-Ölfelder ab 2019 vervielfacht und weist heute eines der höchsten Bruttoinlandsprodukte je Kopf des Kontinents aus – ein Wert, der in den Tabellen dieses Registers stark schwankt, weil er an wenigen Förderprojekten hängt.
Vier Hauptstädte Südamerikas liegen über 2.000 Meter hoch: Sucre und der Regierungssitz La Paz in Bolivien, dazu Quito in Ecuador und Bogotá in Kolumbien. La Paz ist der höchstgelegene Regierungssitz der Erde. Solche Angaben stehen nicht in den Wirtschaftsindikatoren dieses Registers, erklären aber, warum Bevölkerungsdichte in den Anden-Staaten wenig über die tatsächliche Verteilung der Menschen aussagt: Sie ballt sich in wenigen Hochtälern.
Alle Kontinente mit ihren Ländern in der Übersicht
Dieses Verzeichnis teilt die Welt in sechs Kontinentgruppen. Die Antarktis bleibt außen vor, weil dort kein Staat liegt. So verteilen sich die 193 UN-Mitgliedstaaten:
Über eine so ungleiche Gruppe wie die 12 Staaten in Südamerika sagt der Mittelwert wenig; aussagekräftiger ist die Mitte der Reihe, und sie liegt bei 19.074.909 Einwohnern je Staat gegen 9.208.163 über alle 193 UN-Mitgliedstaaten hinweg. Nach Fläche steht die Mitte des Kontinents bei 834.647 km². Die Reihe selbst reicht von Suriname bis Brasilien; zwischen beiden liegt der Faktor 333.
Wirtschaftlich ordnet die Weltbank die 12 Staaten in 3 Einkommensklassen ein: 3 mit hohem Einkommen, 7 mit oberem mittlerem Einkommen und 2 mit unterem mittlerem Einkommen. Die gemeldete Lebenserwartung reicht von 68,7 Jahren in Bolivien bis 81,4 Jahren in Chile – 12,6 Jahre Unterschied innerhalb eines Kontinents.
Für Südamerika ist jede der sieben Messgrößen bei jedem Staat belegt – das gilt für keinen anderen Kontinent dieses Registers in gleichem Maß. Die Erhebungsjahre streuen: der jüngste Wert stammt aus 2025 (Einwohnerzahl, Argentinien), der älteste aus 2023 (Fläche, Argentinien). Wer beide in einer Zeile liest, liest 2 Jahre Abstand.
Fläche und Bevölkerung fallen auseinander: auf Südamerika entfallen 13,2 Prozent der in diesem Register erfassten Staatsfläche und 5,4 Prozent der Bevölkerung. Der Kontinent ist damit im Verhältnis dünner besiedelt als der Weltdurchschnitt – rechnerisch 25 Einwohner je km² über den ganzen Kontinent gemittelt. Der flächengrößte Staat ist zugleich der einwohnerstärkste: Brasilien.
Zusammen weisen die 12 Staaten eine Wirtschaftsleistung von 4.574 Milliarden US-Dollar aus, 3,9 Prozent der in diesem Register erfassten Summe. Die gemeldete Arbeitslosenquote reicht von 3 Prozent in Bolivien bis 12 Prozent in Guyana. Jede dieser Zahlen trägt in der Tafel des jeweiligen Landes ihr eigenes Erhebungsjahr – summiert werden hier Werte aus verschiedenen Jahren, anders ginge es bei 12 Meldungen nicht.
Die Hauptstädte des Kontinents verteilen sich auf 9 Anfangsbuchstaben; am häufigsten steht B am Anfang, 3-mal. Land und Hauptstadt teilen sich den Anfangsbuchstaben in Brasilien (Brasília) und Guyana (Georgetown).
Die Nordgrenze ist eine Setzung: Panama und die karibischen Inselstaaten zählen in diesem Register zu Nordamerika, obwohl sie gemeinsam mit Südamerika oft als Lateinamerika zusammengefasst werden. Wer die Grenze in Mittelamerika anders ansetzt, verschiebt die 12 Länder dieser Übersicht und ihre Summen entsprechend – nicht die Staaten selbst.
Häufige Fragen zu Südamerika
Wie viele Länder hat Südamerika?
12 Staaten sind Mitglied der Vereinten Nationen. Zusammen leben dort rund 437,8 Millionen Menschen.
Welches Land in Südamerika hat die meisten Einwohner?
Brasilien mit 212.812.405 Einwohnern (2025).
Welche Kontinente gibt es?
Dieses Register unterscheidet sechs: Europa, Asien, Afrika, Nordamerika, Südamerika, Ozeanien. Die Antarktis bleibt außen vor, weil sie keine Staaten hat.
Wie groß ist der Anteil von Südamerika an der Weltbevölkerung?
Rund 5,4 Prozent der Menschen in den 193 UN-Mitgliedstaaten leben in Südamerika.