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Kulturpreise: Preise f�r Frieden und Verst�ndigung

FWA 2001 Spalte 1340

Prinz-von-Asturien-Preis

Der Prinz-von-Asturien-Preis der gleichnamigen Stiftung wurde 1980 in der spanischen Stadt Oviedo unter dem Vorsitz des Prinzen von Asturien, Thronfolger der Spanischen Krone, im Beisein seiner Eltern, dem König und der Königin von Spanien, gegründet. Grundlegende Zielsetzungen der Stiftung sind die bestehenden Bindungen zwischen dem Fürstentum und dem Prinzen von Asturien zu festigen sowie einen Beitrag zur Würdigung und Förderung aller zum Weltgut gehörenden wissenschaftlichen, kulturellen und humanistischen Werte zu leisten. Der Preis - 5 Mio. Peseten und die Nachbildung einer Skulptur von Joan Miró - wird jährlich vergeben und umfasst acht Bereiche: Kommunikation und Humanwissenschaften, Künste, Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, Wissenschaftliche und Technische Foschung, Internationale Zusammenarbeit, Sport und Eintracht. Er zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen Spaniens und wird traditionsgemäß im Herbst vom spanischen Kronprinzen Felipe de Borbon überreicht, der den Titel Prinz von Asturien trägt. Mit diesem Preis wird die wissenschaftliche, technische, kulturelle, soziale und humane Arbeit von Personen, Arbeitsgruppen oder Einrichtungen auf internationaler Ebene ausgezeichnet.Im Jahre 2000 werden folgende Persönlichkeiten ausgezeichnet: in der Sparte Kommunikation und Humanwissenschaften der Schriftsteller Umberto Eco (Italien), in der Sparte wissenschaftliche und technische Forschung die AIDS-Forscher Luc Montagnier (Frankreich) und Robert Gallo (USA), in der Sparte Sozialwissenschaften der Kardinal und Erzbischof von Mailand, Carlo Maria Martini (Italien), in der Sparte Geisteswissenschaften der Schriftsteller Augusto Monterroso (Guatemala), in der Sparte Künste die Sopranistin Barbara Hendricks (USA) und in der Sparte internationale Zusammenarbeit Präsident Fernando Henrique Cardoso (Brasilien). Die Preisträger 1999 waren in der Sparte Internationale Zusammenarbeit die Astronauten John Glenn (USA), Valeri Polyakov (Russland), Chiaki Mukai (Japan) und Pedro Duque, in der Sparte Literatur der Schriftsteller Günter Grass (Deutschland), in der Sparte Künste der Architekt Santiago Calatrava, in der Sparte Sozialwissenschaften der Historiker Raymond Carr (Großbritannien) und in der Sparte Sport die Tennisspielerin Steffi Graf (Deutschland).


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Aktuelle Informationen zu diesem und allen übrigen Themen des ARCHIVS finden Sie im Fischer Weltalmanach 2002 und im Digitalen Fischer Weltalmanach 2002.