Aktuell
Staaten
Buch
CD-ROM
Wissensquiz
B�cher Tauschb�rse


Links


FAQ





Archivrubriken Staaten - Umwelt - Internationale Organisationen - Deutschland, �sterreich, Schweiz - Wirtschaft



Chronik: Gabun

FWA 2000, Sp. 54

Das 25. Gipfeltreffen der sieben westlichen Industriestaaten und Ru�lands fand unter Vorsitz von Bundeskanzler Gerhard Schr�der vom 18.-20.6. 1999 in K�ln statt. - Die Staats- und Regierungschefs der G7 einigten sich auf einen Schuldenerla� f�r die 41 sogenannten hochverschuldeten armen L�nder (Heavily Indepted Poor Countries - HIPC). Deren Schuldenstand soll um einen Barwert von 27 Mrd. $ reduziert werden. Au�erdem wollen ihnen die G7-Staaten Schulden aus der �ffentlichen Entwicklungshilfe erlassen, die sich bei ihnen auf nominal 20 Mrd. $ belaufen. Der Schuldenerla� soll nur gew�hrt werden, wenn die HIPC wirtschaftspolitische Reformen und eine �gute Regierungsf�hrung� nachweisen. Keinen Konsens fanden die G7 �ber die Regelung der russischen Altschulden. Sie sagten Pr�sident Boris Jelzin zwar weitere wirtschaftliche Unterst�tzung und pauschal �Hilfe bei der Bew�ltigung der Auslandsschulden� zu; dabei soll es jedoch um eine langfristige Perspektive gehen. - Nach der Einigung �ber die internationale Kosovo-Friedenstruppe (KFOR) erkl�rte sich Ru�land wieder zur Kooperation mit dem Westen bereit. Jelzin lie� von seiner Forderung nach einem eigenen Sektor f�r das russische Kontingent im Kosovo ab. Statt dessen werden die rund 3600 russischen Soldaten nun in den Sekto- ren der USA, Frankreichs und Deutschlands agieren. Wie auch bei der internationalen Bosnien-Friedenstruppe (SFOR) werden die russischen KFOR-Einheiten einem russischen Kommando unterstellt; an der F�hrungsspitze wird ein dem NATO-Hauptquartier zugeordneter russischer General stehen. - Die G8-Staaten bezeichneten einen Stabilit�tspakt f�r den Balkan als eine der wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen; konkrete Zahlen wurden nicht genannt. In der Abschlu�erkl�rung hei�t es, Staaten die vom Stabilit�tspakt profitieren wollten, m��ten sich zu fortgesetzten demokratischen und wirtschaftlichen Reformen und zur bilateralen und regionalen Zusammenarbeit verpflichten. Dies gelte auch f�r die BR Jugoslawien. - Jelzin und US-Pr�sident Bill Clinton vereinbarten bei einem Treffen am Rande des Gipfels am 20.6. die Wiederaufnahme der bilateralen Gespr�che �ber einen dritten strategischen Abr�stungsvertrag (START III) und weitere Gespr�che �ber �nderungen des ABM-Vertrags zur Begrenzung von Abwehrsystemen gegen Atomraketen, die wegen des geplanten nationalen US-Abwehrsystems n�tig sind.

Zur�ck


 

Aktuelle Informationen zu diesem und allen �brigen Themen des ARCHIVS finden Sie im Fischer Weltalmanach 2001 und im Digitalen Fischer Weltalmanach 2001.