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Internationale Organisationen : Organisation der Afrikanischen Einheit: Aids-Gipfel
Organisation der Afrikanischen Einheit: Aids-Gipfel
27.4.2001

UN-Generalsekret�r Kofi Annan (Foto) pl�dierte auf dem Aids-Gipfel der OAU f�r die Einrichtung eines weltweiten Hilfsfonds zur Bek�mpfung der Immunschw�chekrankheit.

Auf dem Gipfeltreffen in der nigerianischen Hauptstadt Abuja, das von der OAU zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) organisiert worden ist, erkl�rte Annan, dass die derzeit bereit gestellten Mittel f�r die die Aids-Hilfe in den Entwicklungsl�ndern in H�he von einer Milliarde US-$ bei weitem nicht ausreichen, um den Kampf gegen Aids zu gewinnen. Notwendig seien sieben bis 10 Milliarden US-$, eine Summe, die gerade einmal ein Prozent der weltweiten Milit�rausgaben ausmache. Bill Gates, Gr�nder von Microsoft, der Annan bei seinem Kampf gegen Aids unterst�tzt, appellierte an die Staats- und Regierungschefs der Welt, sich an diesem Fonds zu beteiligen.

Der afrikanische Kontinent, insbesondere die Staaten s�dlich der Sahara, weist fast 70 Prozent aller weltweit registrierten F�lle von HIV-Infizierten auf. Nach dem neuesten Bericht der UN wird die Zahl der davon betroffenen Menschen bis zum Jahresende etwa 36,1 Millionen betragen. Fast 22 Millionen Menschen sind seit Ausbruch der Krankheit vor etwa 20 Jahren daran gestorben.

Der UN-Generalsekret�r forderte die Regierungen der afrikanischen Staaten dazu auf, "die Mauer des Schweigens und der Scham zu durchbrechen, die dieses Thema immer noch in zu vielen afrikanischen Gesellschaften umgibt". Die afrikanischen Staatschefs selbst hoffen, dass die Konferenz dazu f�hren wird, dass die Mittel f�r die Behandlung der Immunschw�chekrankheit von den Pharmakonzernen preiswerter zur Verf�gung gestellt werden.

Die Rede Annans auf dem Aids-Gipfel

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