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Staaten : Kap Verde: Kopf-an-Kopf-Rennen bei Pr�sidentenwahl
Kap Verde: Kopf-an-Kopf-Rennen bei Pr�sidentenwahl
27.2.2001

Die Pr�sidentschaftswahl auf den Kapverdischen Inseln scheint zu einer Art Wahlkrimi nach amerikanischem Muster zu werden.

Nach dem vorl�ufigen Ergebnis der Wahlkommission errang der linksgerichtete Kandidat vom Partido Africano da Independ�ncia de Cabo Verde (PAICV), Pedro Pires (Foto), bei der Pr�sidentschaftswahl vom 25. Februar 50,05 Prozent der Stimmen. Sein Widersacher Carlos Veiga vom Movimento para a Democracia (MPD) lag mit 49,95 Prozent nur 164 Stimmen dahinter. Die Beteiligung war mit 58,97 Prozent deutlich h�her als im ersten Wahlgang, bei dem vor zwei Wochen der Vorsprung von Pires bei knapp tausend Stimmen gelegen hatte.

Die Stichwahl sollte die Entscheidung �ber die Nachfolge von Ant�nio M. Mascarenhas Gomes Monteiro bringen, der nach zwei Amtszeiten als Staatspr�sident nicht mehr kandidieren durfte. Beide Politiker reklamierten in einer ersten Reaktion den Wahlsieg f�r sich. Der liberale Kandidat Veiga beschuldigte zudem seinen Kontrahenten der Manipulation des Ergebnisses.

Die Inselrepublik vor der afrikanischen K�ste wurde erst nach der Nelkenrevolution 1975 in Portugal unabh�ngig und anschlie�end 15 Jahre lang von der sozialistischen Einheitspartei PAICV regiert. Erst 1990 leitete der PAICV unter dem wachsenden Druck der Bev�lkerung demokratische Reformen ein, musste jedoch nach den ersten Mehrparteienwahlen im Jahr darauf f�r zehn Jahre in die Opposition.

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