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Slowenien

Statistische Daten

Fläche
20.253 km2
Einwohner
2.064.000 = 102,00 je km2
Bevölkerung
Slowenen – letzte Zählung 2011: 2050189 Einw. – 83,1% Slowenen, 2,0% Serben, 1,8% Kroaten, 1,1% Bosniaken, 0,3% Ungarn, 0,3% Albaner u.a. – Ausländeranteil 2015: 4,9%
Amtssprache
Slowenisch
Sprachen
87,7% Slowenisch; anerkannte Minderheitensprachen: Ungarisch, Italienisch, Deutsch, Serbisch, Kroatisch, Romanes
Religionen
58% Katholiken, 2% Muslime, 2% Orthodoxe u.a.; 10% religionslos, 16% k.A.
Landesstruktur
212 Gemeinden, davon 11 Stadtgemeinden
Hauptstadt
Ljubljana (Laibach)
Städte
(F 2016) Ljubljana (Laibach) 279756 Einw., Maribor (Marburg) 95589, Celje (Cilli) 37787, Kranj (Krainburg) 37586, Koper (Capodistria) 25306, Velenje (Wöllan) 25019, Novo Mesto (Rudolfswerth) 23392
Politisches System
Verfassung von 1991 – Republik – Parlament: Staatsversammlung (Državni zbor) mit 90 Mitgl. (88 gewählt, je 1 Vertreter der ungarischen und italienischen Minderheit), Wahl alle 4 J.; Staatsrat (Državni svet) mit 40 Mitgl., Wahl alle 5 J. – Direktwahl des Staatsoberhaupts alle 5 J. (einmalige Wiederwahl) – Wahlrecht ab 18 J., Berufstätige ab 16 J.
Nationalfeiertag
25.6.
Politische Führung
Staatspräsident Borut Pahor, Regierungschef Miroslav »Miro« Cerar, Außenminister Karl Erjavec
Parlament
Wahl zur Staatsversammlung am 13.7.2014: Partei des modernen Zentrums/SMC 36 von 90 Sitzen (2011: –), Demokratische Partei/SDS 21 (26), Demokratische Partei der Pensionäre/DeSUS 10 (6), Sozialdemokraten/SD 6 (10), Vereinigte Linke/ZL 6 (–), Neues Slowenien/NSi 5 (4), Bündnis Alenka Bratušek/ZaAB 4 (–), Positives Slowenien/PS – (28), Bürgerliche Liste/DS – (8); 2 Minderheitenvertreter
BIP
38,5 Mrd. €; realer Zuwachs: 2,9%
BNE je Einwohner
22.610 US-$
Währung
1 Euro (€) = 100 Cent
Jul
2014
13

Bei der Parlamentswahl am 13.7.2014 entfielen 34,49% und damit 36 von 90 Sitzen auf die Partei von Miro Cerar/SMC. Die Demokratische Partei/SDS gewann 20,71% und damit 21 Sitze, gefolgt von der Demokratischen Partei der Pensionäre/DeSUS mit 10,18% und 10 Sitzen, den Sozialdemokraten/SD mit 5,98% und 6 Sitzen, dem Wahlbündnis Vereinigte Linke/ZL mit 5,97% und 6 Sitzen, der Partei Neues Slowenien/NSi mit 5,59% und 5 Sitzen sowie dem Bündnis Alenka Bratušek/ZaAB mit 4,38% und 4 Sitzen. Die Wahlbeteiligung lag bei 51,73%.

Mai
2014
05

Am 5.5.2014 trat Ministerpräsidentin Alenka Bratušek zurück.

Dez
2012
02

Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt am 2.12.2012 gewann Borut Pahor 67,4% der Stimmen, Amtsinhaber Danilo Türk 32,6%. Die Wahlbeiteiligung lag bei 42%. Pahors Vereidigung ist für den 22.12.2012 vorgesehen.

Nov
2012
11

Bei der Präsidentschaftswahl am 11.11.2012 erhielt nach vorläufigem offziellen Endergebnis Herausforderer Borut Pahor 40,0% der Stimmen, gefolgt von Amtsinhaber Danilo Türk, der 35,8% erzielte und Milan Zver mit 24,2%. Die Wahlbeteiligung lag bei 47%. Der keiner der Kandidaten die erforderlichen 50% der Stimmen erreichte, findet am 2.12.2012 eine Stichwahl statt.

Jan
2012
25

Am 25.1.2012 wird Janez Janša mit der Regierungsbildung beauftragt. Daran war der Wahlsieger der Parlamentswahlen vom 4.12.2011, Zoran Jankovic, am 11.1.2012 gescheitert.

Jan
2012
11

Am 11.1.2011 unterlag der designierte Regierungschef Zoran Janković bei der Vertrauensabstimmung im Parlament. Nur 42 von 90 Abgeordneten stimmten für Janković .

Jan
2012
06

Am 6.1.2012 beauftragte Staatspräsident Danilo Türk den Wahlsieger der Parlamentswahl vom 4.12.2011, Zoran Janković, mit der Regierungsbildung.

Dez
2011
04

Gewinner der Parlamentswahlen am 4.12.2011 war Zoran Janković, Vorsitzender der im Oktober 2011 gegründeten Liste Zoran Janković – Positives Slowenien. Er errang auf Anhieb 28 Mandate, während die  favorisierte Demokratische Partei unter Ex-Ministerpräsident Janez Janša mit 26 Sitzen nur zweitstärkste Kraft wurde. Abgeschlagen mit 10 Sitzen wurde die sozialdemokratische Partei des amtierenden Ministerpräsidenten Borut Pahor.   

Sep
2011
20

Nach dem siegreichen Misstrauensvotum vom 20.9.2011 gegen Ministerpräsident Borut Pahor von den Sozialdemokraten wird es in Slowenien voraussichtlich im Frühjahr 2012 zu vorgezogenen Neuwahlen kommen.