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Rumänien

Statistische Daten

Fläche
238.391 km2
Einwohner
19.705.000 = 83,00 je km2
Bevölkerung
Rumänen – letzte Zählung 2011: 20121641 Einw. – 88,9% Rumänen, 6,5% Ungarn, 3,3% Roma (S 1,2–2,5 Mio.), 0,3% Ukrainer, 0,2% Deutsche, 0,1% Türken, 0,1% Russen, 0,1% Tataren; insgesamt 20 anerkannte nationale Minderheiten – Ausländeranteil 2016: 0,5%
Amtssprache
Rumänisch
Sprachen
Rumänisch; anerkannte Minderheitensprachen: Ungarisch, Ukrainisch, Deutsch, Russisch, Türkisch, Serbisch, Slowakisch, Bulgarisch, Kroatisch, Tschechisch, Romanes, Tatarisch, Griechisch, Polnisch, Italienisch, Jiddisch, Armenisch, Albanisch, Mazedonisch, Ruthenisch
Religionen
87% Orthodoxe, 5% Katholiken, 3% Reformierte, 2% Pfingstler; Minderheiten von Griechisch-Katholischen, Baptisten, Lutheranern u.a.
Landesstruktur
41 Bezirke und Hauptstadtbezirk
Hauptstadt
Bucureşti (Bukarest)
Städte
(Z 2011) Bucureşti (Bukarest) 1883425 Einw., Cluj-Napoca (Klausenburg) 324576, Timişoara (Temeschburg) 319279, Iaşi (Jassy) 290422, Constanţa (Konstanza) 283872, Craiova 269506, Braşov (Kronstadt) 253200, Galaţi (Galatz) 249432, Ploieşti 209945, Oradea (Großwardein) 196367, Brăila 180302, Arad 159074, Piteşti 155383, Sibiu (Hermannstadt) 147245, Bacău 144307, Târgu Mureş (Neumarkt) 134290, Baia Mare 123738
Politisches System
Verfassung von 1991 – Republik – Parlament (Parlamentul): Abgeordnetenhaus (Camera Deputăţilor) mit 329 Mitgl.; Senat (Senatul) mit 136 Mitgl.; Wahl jeweils alle 4 J. – Direktwahl des Staatsoberhaupts alle 5 J. (einmalige Wiederwahl) – Wahlrecht ab 18 J.
Nationalfeiertag
1.12.
Politische Führung
Staatspräsident Klaus Iohannis, Regierungschef Mihai Tudose, Außenminister Teodor-Viorel Meleşcanu
Parlament
Wahlen am 11.12.2016: Abgeordnetenhaus: Sozialdemokratische Partei/PSD 154 von 329, Nationalliberale Partei/PNL 69, Union Rettet Rumänien/USR 30, Ungarische Demokratische Union/UDMR 21, Allianz der Liberalen und Demokraten/ALDE 20, Volksbewegungspartei/MP 18, Sonstige und Minderheiten 17; Senat: PSD 67 von 136 Sitzen, PNL 30, USR 13, UDMR 9, ALDE 9, PMP 8
BIP
169,6 Mrd. €; realer Zuwachs: 4,8%
BNE je Einwohner
9.470 US-$
Währung
1 Leu (l) = 100 Bani
Jun
2017
21

Am 21.6.2017 sprach das Parlament Ministerpräsident Sorin Grindeanu sein Misstrauen aus.

Jun
2017
15

Am 15.6.2017 traten alle Minister von Regierungschef Sorin Grindeanu zurück.

Dez
2016
11

Bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus am 11.12.2016 gewann die Sozialdemokratische Partei (PSD) nach vorläufigem Ergebnis 45,5% der Stimmen, gefolgt von der Nationalliberalen Partei (PNL) mit 20,0%, der Union Rettet Rumänien (USR) mit 8,8%, der Ungarischen Demokratischen Union (UDMR) mit 6,2%, der Allianz der Liberalen und Demokraten (ALDE) mit 5,6% sowie der Volksbewegungspartei (PMP) mit 5,3% der Stimmen.

Bei der gleichzeitig abgehaltenen Wahl zum Senat erhielt die PSD 45,7% der Stimmen, gefolgt von der PNL mit 20,4%, der USR mit 8,9%, der UDMR mit 6,3%, der ALDE mit 6,0% sowie der PMP mit 5,6% der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 39,8%.

Nov
2015
04

Am 4.11.2015 trat die Regierung von Ministerpräsident Victor Ponta zurück.

Nov
2014
18

Am 18.11.2014 trat Außenminister Teodor Meleșcanu zurück.

Nov
2014
16

Bei der Stichwahl um das Präsidentschaftsamt am 16.11.2014 erzielte Klaus Iohannis (PNL/PD-L) 54,43% der Stimmen. Regierungschef Victor Ponta (PSD) gewann 45,56%. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,1%.

Nov
2014
10

Am 10.11.2014 trat Außenminister Titus Corlăţean zurück.

Nov
2014
02

Bei der ersten Runde der Präsidentschaftswahl am 2.11.2014 entfielen 40,33% der Stimmen auf Victor Ponta (PSD), 30,44% auf Klaus Iohannis (PNL), 5,40% auf den unabhängigen Kandidaten Călin Popescu-Tăriceanu und 5,18% auf Elena Udrea (PD-L). Die Wahlbeteiligung lag bei 53,16%. Eine Stichwahl ist für den 16.11.2014 vorgesehen.

Jan
2014
26

Am 26.1.2014 nahm das Übergangsparlament nach zweijähriger Ausarbeitungszeit eine neue Verfassung an. Nach Medienberichten stimmten 200 von 216 Abgeordneten für den Verfassungstext, bei zwölf Enthaltungen und vier Gegenstimmen. Die neue Verfassung soll am 27.1.2014 in Kraft treten.

Jan
2014
09

Am 9.1.2013 erklärte Ministerpräsident Ali Larajedh den Rücktritt des gesamten Kabinetts. Bis zu den Neuwahlen soll Mehdi Jomaa ein unabhängiges Kabinett anführen.