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Ruanda

Statistische Daten

Fläche
26.338 km2
Einwohner
11.918.000 = 453,00 je km2
Bevölkerung
Ruander – letzte Zählung 2012: 10515973 Einw. – 85% Hutu, 14% Tutsi, 1% Twa (sog. Pygmäen)
Amtssprache
Kinyarwanda, Französisch, Englisch
Sprachen
Kinyarwanda, Englisch, Französisch; Swahili
Religionen
44% Katholiken, 38% Protestanten, 12% Adventisten, 2% Muslime u.a.; indigene Religionen<kuerz>; Minderheiten von Bahai, Mormonen und Juden</kuerz>
Landesstruktur
5 Provinzen
Hauptstadt
Kigali
Städte
(Z 2012) Kigali 859332 Einw., Gisenyi 126706, Ruhengeri 59333, Butare 50220, Gitarama 49038, Byumba 35544, Cyangugu 27416, Nyanza 25417
Politisches System
Verfassung von 2003 – Präsidialrepublik (im Commonwealth seit 2009) – Parlament: Abgeordnetenhaus (Umutwe w'Abadepite) mit 80 Mitgl. (53 direkt gewählt, mind. 24 Sitze gehen an Frauen), Wahl alle 5 J.; Senat (Umutwe wa Sena) mit 26 Mitgl. (14 indirekt gewählt, 12 ernannt), Wahl alle 8 J. – Direktwahl des Staatsoberhaupts alle 7 J. – Wahlrecht ab 18 J.
Nationalfeiertag
1.7.
Politische Führung
Staatspräsident Paul Kagame, Regierungschef Anastase Murekezi, Außenministerin Louise Mushikiwabo
Parlament
Wahl zum Abgeordnetenhaus am 16.–18.9.2013: Coalition Front Patriotique Rwandais (Bündnis aus Front Patriotique Rwandais [Tutsi]/FPR, Parti Démocratique Chrêtien/PDC, Parti Démocratique Islamique/PDI, Parti Socialiste Rwandais/PSR, Union Démocratique du Peuple Rwandais/UDPR u. Parti du Progrès et de la Concorde/PPC) 41 von 53 gewählten Sitzen (2008: 42), Parti Social Démocrate (Hutu)/PSD 7 (7), Parti Libéral (Hutu)/PL 5 (4)
BIP
8,4 Mrd. US-$; realer Zuwachs: 5,9%
BNE je Einwohner
700 US-$
Währung
1 Ruanda-Franc (F.Rw) = 100 Centimes
Okt
2013
26

Bei den Parlamentswahlen am 25./26.10.2013 entfielen auf die Sozialdemokratische Partei/ČSSD 20,5% der Stimmen und damit 50 von 200 Sitzen. Die erstmals angetretene Aktion unzufriedener Bürger/ANO 2011 erzielte 18,7%, gefolgt von der Kommunistischen Partei/KSČM (14,9%), Tradition, Verantwortung und Prosperität 09/TOP 09 (12%), der Demokratischen Bürgerpartei/ODS (7,7%), Morgendämmerung der direkten Demokratie/Úsvit (6,9%) und der Koalition von Christlich-Demokratischer Union-Tschechoslowakische Volkspartei/KDU-ČSL (6,8%). Die Wahlbeteiligung lag bei 59,5%.

Aug
2013
13

Am 13.8.2013 reichte Ministerpräsident Jiří Rusnok den Rücktritt seiner Regierung ein. Dem vorausgegangen war ein verlorenes Misstrauensvotum am 7.8.2013.

Jun
2013
25

Am 26.6.2013 ernannte Staatspräsident Miloš Zeman den ehemaligen Finanzminister Jirí Rusnok zum Ministerpräsidenten. Er wird nun eine Regierung bilden, die sich innerhalb von 30 Tagen im Parlament der Vertrauensfrage stellen muss.

Jun
2013
17

am 17.6.2013 trat der tschechische Ministerpräsident Petr Nečas zurück

Jan
2013
26

Aus der Stichwahl um das Präsidentenamt am 25./26.1.2013 ging Miloš Zeman (Partei der Bürgerrechte/SPOZ) mit 54,8% der Stimmen als Sieger hervor, Außenminister Karel Schwarzenberg (TOP 09) erzielte 45,2%. Bei der ersten Direktwahl des Staatsoberhaupts lag die Wahlbeteiligung im zweiten Wahlgang bei 59,1%. Zemans Vereidigung ist für den 8.3.2013 vorgesehen.