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Argentinien

Statistische Daten

Fläche
2.780.403 km2
Einwohner
43.417.000 = 16,00 je km2
Bevölkerung
Argentinier – letzte Zählung 2010: 40117096 Einw. – v.a. europäischer Herkunft: 36% italienischer, 29% spanischer, 5% europäisch-indigener, 2–3% deutscher Herkunft, 1,6% Indigene (Mapuche, Kolla, Toba, Wichí, Diaguita, Guaraní u.a.)
Amtssprache
Spanisch
Sprachen
Spanisch; indigene Sprachen
Religionen
über 75% Katholiken, 8% Pfingstkirchler; Minderheiten von Protestanten, Juden und Muslimen
Landesstruktur
23 Provinzen und 1 autonome Stadt (Buenos Aires)
Hauptstadt
Buenos Aires
Städte
(Z 2010) Buenos Aires 2890151 Einw. (A 13,4 Mio.), La Matanza/San Justo 1773900, Córdoba 1311900, Rosario 966600, La Plata 642400, Lomas de Zamora 616279, Mar del Plata 594500, Quilmes 582943, Almirante Brown 551800, San Miguel de Tucumán 548400, Merlo 527100, Salta 523700, Lanús 459263, Moreno 451100, Florencio Varela 416900, General San Martín 414196, Santa Fé 395500, Tigre 370100, Avellaneda 342670, Corrientes 342600, Tres de Febrero (Caseros) 340071, Berazategui 322900, Malvinas Argentinas 322375, Morón 321109, Esteban Echeverría 300000, Resistencia 293400, San Isidro 292878
Politisches System
Verfassung von 1853 – Präsidiale Bundesrepublik – Parlament (Congreso): Abgeordnetenhaus (Cámara de Diputados) mit 257 für 4 J. gewählten Mitgl., Teilwahl alle 2 J.; Senat (Senado) mit 72 indirekt für 6 J. gewählten Mitgl., Teilwahl alle 2 J. – Direktwahl des Staatsoberhaupts alle 4 J. (einmalige Wiederwahl) – Wahlrecht ab 16 J., Wahlpflicht von 18–70 J.
Nationalfeiertag
25.5. (Tag der Revolution von 1810)
Politische Führung
Staatspräsident Mauricio Macri, Vizepräsidentin Marta Gabriela Michetti, Kabinettschef Marcos Peña, Außenministerin Susana Malcorra
Parlament
Nach Teilwahl am 25.10.2015: Sitzverteilung im Abgeordnetenhaus: Partido Justicialista-Frente para la Victoria/PJ-FPV und Verbündete 117 von 257 Sitzen, Cambiemos (Unión Cívica Radical/UCR, Unión Pro/PRO und Verbündete) 91, Una Nueva Argentina/UNA und Verbündete 36, Sonstige 13; Senat nach Teilwahl am 25.10.2015: PJ-FPV und Verbündete 43 von 72 Sitzen, Cambiemos (UCR, PRO und Verbündete) 17, Peronismo Federal/PF 9, Sonstige 3
BIP
548,1 Mrd. US-$; realer Zuwachs: 0,5%
BNE je Einwohner
13.640 US-$
Währung
1 Argentin. Peso (arg$) = 100 Centavos
Nov
2015
22

Bei der Stichwahl um das Präsidentschaftsamt gewann Mauricio Macri vom Oppositionsbündnis Cambiemos 51,4% der Stimmen, Daniel Scioli vom Regierungsbündnis Frente para la Victoria (FPV) errang 48,6%. Die Wahlbeteiligung lag bei 80,9%. Macris Amtsantritt ist für Dezember 2015 vorgesehen.

Okt
2015
25

Bei der Präsidentschaftswahl am 25.10.2015 gewann Daniel Scioli vom Regierungsbündnis Frente para la Victoria (FPV) 36,9% der Stimmen, gefolgt von Mauricio Macri vom Oppositionsbündnis Cambiemos mit 34,3% der Stimmen und von Sergio Massa (Unidos por una nueva Alternativa/UNA) mit 21,3% der Stimmen. Drei weitere Kandidaten erhielten jeweils unter 5%. Die Stichwahl zwischen Daniel Scioli und Mauricio Macri ist für den 22.11.2015 vorgesehen.
Bei der gleichzeitig abgehaltenen Parlamentswahl wurde die Hälfte der Abgeordneten und ein Drittel der Senatoren neu gewählt. Nach vorläufigem amtlichen Endergebnis verlor das Regierungsbündnis FPV die Mehrheit im Abgeordnetenhaus und kommt nun auf 117 von 257 Sitzen. Zu den Gewinnern gehörten die Oppositionsparteien Unión Pro (PRO), Unión Civica Radical (UCR) sowie die Frente Renovador (FR). Im Senat konnte die FPV ihre absolute Mehrheit verteidigen.

Okt
2013
27

Bei der Parlamentswahl am 27.10.2013 wurde die Hälfte der Abgeordneten und ein Drittel der Senatoren neu gewählt. Trotz starker Verluste konnte nach vorläufigen Ergebnissen der linke Partido Justicialista-Frente para la Victoria (PJ-FPV) der Staatspräsidentin Cristina Fernández de Kirchner die Mehrheit im Abgeordnetenhaus verteidigen, von einer Zweidrittelmehrheit aber ist die Partei weit entfernt. Diese hätte sie zu einer Verfassungsänderung benötigt, die Kirchner eine Wiederwahl 2015 ermöglicht hätte. 

Die Opposition konnte die fünf größten Provinzen erobern, in der Hauptstadt Buenos Aires siegte die konservative Partei Propuesta Republicana (PRO) des Bürgermeisters Mauricio Macri. In der Provinz Buenos Aires lag der Frente Renovador (FR) vorne. Der FR war erst im Juni 2013 vom ehemaligen Kabinettschef Sergio Massa gegründet worden und besteht aus Dissidenten der Kirchner-Partei.

Okt
2011
23

Bei der Präsidentschaftswahl am 23.10.2011 ist Amtsinhaberin Cristina Fernández de Kirchner nach offiziellen Angaben mit 53,8% der Stimmen bereits im ersten Wahlgang wiedergewählt worden.